Samstag, 25. Mai 2013

Vegan: Wie sage ich DAS nur meinen Eltern?

Immer wieder erhalte ich Emails mit der Frage "Wie sage ich DAS nur meinen Eltern?". Viele Jugendliche wollen sich gerne vegan ernähren aber stehen vor einigen Problemen.

Ich erzähle dir mal wie das bei mir war und habe dann noch ein paar Tipps für dich.

Zum einen hab ich das Wahnsinnsglück, dass meine Mama kurz nach mit vegetarisch wurde im Jahre 1991.
Dann bin ich im Januar 2011 auf vegan umgestiegen - und sie im Februar/März hinterher.
Total witzig: Als "Vegetarierin" hat sie noch recht lange Fisch gegessen, und als "Veganerin" noch Honig. Mittlerweile ist natürlich auch das beides komplett gestrichen :-) *sowasvonstolzaufsiebin*



Also: Daumen hoch für meine Mama!!! Ich versuche schon sie seit einiger Zeit mal zu einem Gastblogeintrag zu überreden, aber sie will noch nich so recht. Ihren Kühlschrank hab ich schon mal fotografiert. Der bricht nämlich auseinander vor lauter veganen Leckereien :-)
Und ich hab ihr erklärt, dass sie sich einfach mal allen Frust von der Seele schreiben könnte. Sie schickt beispielsweise jedes mal eine Email an die Pressestelle von Werder Bremen wenn die verlieren. Mit dem Hinweis, dass sie sich freut: "...Denn wer Tierqual (Wiesenhof) auf dem Trickot trägt, der soll einfach verlieren!..." *nochmehrstolzaufsiebin*

Zurück zum Thema:
So richtig kann ich also gar nicht nachvollziehen wie es wohl ist, wenn man Eltern hat, die einen in Bezug auf Ernährung nicht unterstützen. Mir wurde es da wirklich leicht gemacht. Mit acht genauso wie mit 28 Jahren.

Nur was meine Oma betrifft, war oder ist das alles nicht so einfach.
Wir haben kürzlich ihren Apfelstrudel veganisiert. Das hat ihr ganz viel Spaß gemacht, denn ich glaube wirklich sie denkt noch immer, ich würde Moos, Steine, Heu und Gras essen. Und sonst nix.
Vor meinem nächsten Urlaub bin ich schon sehr gespannt... Bericht folgt. Da ist nämlich Oma mit von der Partie und wir sind in einer Ferienwohnung - gemeinsames Frühstück und Abendessen ist also angesagt.

Zwar nicht Eltern aber vor zwei Jahren natürlich genauso nah: Mein damaliger Freund.
Oh weh - ich sag es euch! Noch im TV (wurde im Juni 2011 gedreht, im Herbst haben wir uns dann getrennt) war das alles sehr positiv nach dem Motto "Ich esse nur noch Bio-Fleisch!" (Anm. v. Claudi im Nachhinein: "Nur" noch?!?).
Doch es haben sich halt dann bei jedem Essen auswärts wieder die alten Gewohnheiten eingeschlichen. Und mich hat das wahnsinnig genervt. Vor allem diverse Besuche bei McDonalds.
Für mich war zu dem Zeitpunkt vegan leben schon alles. Mein Mittelpunkt. Hobby. Leidenschaft. Natürlich auch wegen meinem Blog. Aber nicht nur. Er hat das einfach nicht nachvollziehen können alles. Oder nicht wollen. Das war natürlich aber nicht (nur) der Trennungsgrund.
Auch wenn ich jetzt weiß, dass mein nächster Mann Veganer sein wird - ich hätte mich nie deswegen getrennt. Aber leicht und einfach war es wirklich nicht!

Wisst ihr:
Als ich vegan geworden bin, hat sich nach und nach mein GANZES Leben verändert. Wenn ich an die Claudi von 2010 denke, da hat die mit der Claudi von heute nicht mehr soooo viel gemeinsam.
Klar, ich war noch nie ne Grantlerin sondern immer eher Typ Sonnenschein. Ich bin schon immer gern auf Konzerte gegangen und tue das auch heute noch. Besonders glücklich macht es mich außerdem, dass meine Fleisch essenden Freunde noch immer meine Freunde sind.

Aber mein ganzes Denken, Handeln, Tun und Sein hat sich gewandelt. Und zwar nicht ein bisserl, sondern wirklich KOMPLETT!

Lange Rede, kurzer Sinn:
Jetzt zurück zu den Eltern, die erfahren, dass ihr Kind vegan is(s)t.
Ich persönlich hatte es nicht sooo schwer, war allerdings auch schon 28 als ich von der Vegetarierin zur Veganerin wurde.

Hier meine Tipps für dich:
  • Rede mit deinen Eltern. Du wirst nicht "nur" deine Ernährung ändern, sondern nach und nach auch in Sache Klamotten und Kosmetik umdenken. Vor allem wenn du daheim wohnst, kommst du um ein (er)klärendes Gespräch nicht rum.
  • Verheimlichen ist nicht nur doof sondern auch schwierig.
  • Mach das so bald wie möglich.
  • Informiere dich vorher gut über die vegane Ernährung. Du wirst viele Fragen gestellt bekommen, vor allem zu gesundheitlichen Aspekten!
  • Vielleicht hast du eine Freundin/einen Freund die/der schon vegan lebt und dich unterstützen kann?
  • Oft versteht man sich ja mit seiner Mama oder seinem Papa besser. Vielleicht sprichst du erst mal mit einem Elternteil?
  • Du verstehst dich gut mit deinen Geschwistern? Prima! Bitte sie um Hilfe!
  • Kaum jemand wurde vegan geboren. Vielleicht kannst du mit deinen Eltern einen Kompromiss finden? Erst mal Frühstück und Mittag vegan (ist beides leicht zu veganisieren) und Abendessen am Familientisch vegetarisch?

Ein toller Link den ich immer wieder gerne verbreite, ist der PETA2 Elternguide!!!
Reinklicken und einlesen lohnen sich WIRKLICH!

Davon abgesehen ist Tofufamily absolut empfehlenswert!

Wenn ich was für dich tun kann: Melde ich gerne!
Zum einen bin ich als Vegancoach tätig, zum anderen helfe ich dir aber auch gerne per Email oder hier in den Kommentaren.

Und generell würde mich interessieren:
Wie haben deine Eltern (oder deine Familie, Partner, Freunde, Kollegen,...) aufgefasst, dass du ab heute vegan lebst?

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Und "Warum überhaupt vegan?". Dazu habe ich bereits einen Blogeintrag geschrieben :-)

xoxo & smoothie
Claudi

P.S.: Meine exotischen Dampfnudeln können nun auf der Provamel Veggie Star 2013 Seite bewertet werden. Ich würde mich WAHNSINNIG über deine fünf Sterne freuen! DANKESCHÖN!

Kommentare:

  1. Die Tipps finde ich alle recht gut. So habe ich das vor einem Jahr recht intuitiv gemacht.
    Nur der letzte würde mir in meiner Familie recht schwierig erscheinen. Weder meine Eltern noch meine Geschwister kämen auf die Idee, irgendetwas zu essen, was ich gemacht habe. Mein Vater bleibt auch bei seiner Meinung, dass ich ein "Körnerfresser" sei und macht dämliche Witze. Meine Mutter hat es akzeptiert. Nur meine kleine Schwester zeigt manchmal ein bisschen Interesse, vor allem wenn es um Nussmus geht (neeeeein, meins! :D)

    In der Schule werde ich manchmal belächelt, viele Mitschüler fragen mich aber auch einfach, was ich denn so esse. Wenn ich dann von Dingen rede, die sie noch nie gehört haben (Quinoa, Kichererbsen usw.), sind sie recht erstaunt. Aber spätestens, wenn sie irgendwas von dem essen, was ich gebacken habe, legen dann die letzten das Vorurteil nieder, dass man als Veganer nichts essen kann.
    Vor kurzer Zeit konnte ich sogar jemanden für vegane Würstchen begeistern und letztes Jahr habe ich jemanden dazu gebracht, eine vegane Woche einzulegen. :D (Das alles aber natürlich keineswegs erpresserisch oder so. Ich fang auch nie von selber Diskussionen an, das machen immer die mit dem schlechten Gewissen^^)

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    1. Hallo Say,

      Danke für deinen Kommentar.

      Die Frage danach was du isst, kannst du prima mit "Was Leckeres!" beantworten. Entweder dein Gegenüber ist dann ganz schnell still, oder fragt wirklich interessiert noch einmal nach.

      Den Tipp habe ich von Kirstin Knufmann von PureRaw (allerdings bezogen auf Rohkost, funktioniert bei veganem Essen aber natürlich genau so!).

      Und ich finde die Würstchen und v.a. die vegane Woche sind doch schon mal prima.
      Kuhle Sache.

      Ich schick dir ganz liebe Grüße,
      die Claudi

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  2. Ganz toller Post liebe Claudi *Daumenhochdafür*
    Dickes Bussi und bin stolz dich Freundin nennen zu dürfen :-*
    Miri

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    1. Dankeschön meine Süße, das freut mich SEHR!!!

      Und ich bin auch so stolz auf dich und unsere Freundschaft :-*

      Deine Claudi

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  3. Hallo!
    Ich bin erst halb-vegan, d.h. ein sehr großer Teil meiner kosmetik und klamotten sind es bereits, meine ernährung ist es zu 60% würde ich sagen.
    Meine Eltern leben getrennt und während meine Mutter seit vegan for fit fast nur noch vegan einkauft, sieht es bei meinem vater ganz ganz anders aus! Er und seine freundin ahnen nur, dass ich mit veganismus sympathisiere, raten mir aber ständig davon ab und hatten vor einem jahr auch mit meinem vegetarismus ein problem.
    Ich kann ihnen das einfach nicht sagen und nicht zumuten, deren essen besteht fast nur aus ei und käse wenn ich da bin. Sonst kommt fleisch dazu. Also kann ich nicht 100% vegan leben. Mein problem ist, dass ich konsequent sein muss, sonst mache ich immer wieder ausnahmen. Es klappt einfach nicht :(

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    1. Hallo,

      aber es ist doch schon mal super, wie weit du bist! Ich finde das echt toll.

      Schau, ich hab erst 28 werden müssen um an der Stelle zu stehen, an der du jetzt schon bist.

      Ganz ehrlich: Daumen hoch! Und stress dich nicht. Ist doch super, dass deine Mutter dich so unterstützt. Und wer weiß: Vielelicht verstehen es dein Vater und seine Freundin ja auch nach und nach. Ich drück dir von Herzen meine Daumen.

      Viele liebe Grüße,
      die Claudi

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  4. Aww, du schaust deiner Mama so ähnlich :D

    Ich finde die Tipps gut.
    Bei mir selbst war das kein so großes Problem, weil ich allein wohne und mir deshalb auch niemand rein quatschen konnte :)
    Wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin, probieren sie öfters mal was Veganes aus (was für meinen Papa manchmal sehr tragisch ist, weil dann gibt es nichts "G'scheites") und haben sich jetzt auch ein veganes Kochbuch gekauft *stolz-bin* Meine Schwester ist die Einzige, die stichelt, aber das find ich nicht besonders schlimm. Meine Freunde unterstützen mich alle im Großen und Ganzen und manche sind auch neugierig (z.B. hat eine ihre Liebe zu Reismilch entdeckt und kocht sich jetzt immer VegAnnaleins Kasha).

    Hab deine Dampfnudeln bewertet :D

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    1. Hallo Kathi :-)

      Ja wahnsinn, ne? Ich weiß also jetzt schon, wie ich mal mit 57 aussehen werde. Irgendwie unheimlich.

      Komisch, dass deine Schwester stichelt, oder? Meist sind es (denke ich) doch eher die Eltern. Hm.
      Aber liest sich gut, welchen wWeg du da gefunden hast!

      Und danke für die Dampfnudel Bewertung. Das freut mich :)

      Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende,
      die Claudi

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  5. Erst war meine Mutter skeptisch ("Nur eine Phase?"), aber schließlich hat sie es ohne Probleme angenommen. War ja auch nicht so schwer, denn zum Glück ist meine Mom Vegetarierin. Mein Stiefpapa ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und liebt Fleisch über alles, leider. Aber er muss sich uns oft unterordnen. :D Auch weil er u.a. vom Fleischkonsum krank geworden ist. Durfte sich natürlich von mir einen Vortrag anhören.^^
    Naja dafür darf ich mir auch den einen oder anderen Spruch von ihm anhören, aber das stört mich nicht.
    Ich hol mir ja schließlich mein Frühstück wirklich von der Wiese (Giersch und co) haha. ;D

    Ansonsten hab ich es in meiner Familie sehr gut, denk ich mal. Wenn meine Mutter kocht, ist es fast immer vegan. Sonst koche ich ja viel.
    Seitdem ich vegan bin, hat sich ihr Milchprodukte-Konsum auch ganz schön verringert. Mir fällt erst jetzt auf, wieviel wir davor immer davon gegessen haben. o.O
    Absolute Käsejunkies,oh man!
    Naja, den kann ich ihr leider noch nicht ganz ausreden. :/

    Liebe Grüße

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  6. Bei mir ist es genau anders herum. Mein Sohn (19) ist Omni, allerdings mag er die vegane Küche sehr gerne (früher habe ich ausschließlich vegetarisch gekocht und er hat Jahre lang gar kein Fleisch gegessen).
    Mein Freund ist zum Glück offen für alles und sagt selbst, dass sich sein Horizont sehr erweitert hat, seit wir zusammen sind. Sein Fleischkonsum hat sich um mindestens 80% reduziert ;-)und er merkt auch, dass es ihm sehr gut tut.
    Probleme habe ich eher im (konservativ, konventionellen) Freundeskreis....

    P.S. Deine Tips sind so richtig gut und ich mag deinen Blog sehr gerne

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    1. Hallo Anonym,

      von dem Standpunkt aus, dass hier vegane Eltern drüber stolpern, hab ich es noch gar nicht betrachtet.
      Kuhle Sache mit deinem Sohn und deinem Freund. Freut mich für dich und liest sich sehr gut.

      Danke für deine lieben Worte - ich freu mich sehr darüber!

      Viele liebe Grüße,
      die Claudi

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  7. hallo :)

    ich wollte dir auch mal meine Erfahrung schreiben
    vor einem halben Jahr mit 15 hab ich mich entschieden, vegan zu werden. Davor hab ich "normal" gegessen. Ein bisschen erleichtert hat das meine Fisch, ei und Milcheiweißallergie, letztere von Geburt an

    Auf jedenfall haben mich meine Eltern super unterstützt, sogar als meine Ärzte mir davon abraten wollten! vegane Kochbücher wurden gekauft, wir kochen am Wochenende einen Tag vegan/ den anderen bekommen die anderen auch mal Fleisch sodass auch der Rest der Familie zufrieden ist!Meine Freunde haben auch alle positiv reagiert und probieren gerne mal so was wie wilmersburger ( Käse ohne Käse :) )

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    1. Hallo Anonym,

      das freut mich total mit deinen Eltern. Aber sehr schade mit den Ärtzen finde ich :-(
      Ach ist das klasse. Du bist auf jeden Fall ein tolles Beispiel dafür, wie es richtig gut funktioneiren kann!
      Vielen Dank fürs teilen mit mir bzw. uns allen hier :-)

      Ganz liebe Grüße,
      die Claudi

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  8. Hallo. :)
    Dazu kann Ich auch etwas schreiben. Ich selber habe mit 14 beschlossen vegan zu werden (vorher war Ich schon einige Jahre Vegetarierin). Ich sollte vorher vielleicht sagen, dass Ich nie ein sonderlich enges Verhältnis zu meinen Eltern hatte, und wenn mir etwas wirklich wichtig war, Ich es auch durchgezogen habe, egal was irgendjemand anders dazu dachte. Ich ging direkt am Tag als Ich das beschlossen hatte zu meiner Mutter und sagte "Ich lebe ab jetzt vegan. Du brauchst für mich also nicht mehr mit zu kochen" woraufhin sie dann meinte "Nein, das wirst Du nicht". Es wurde kurz diskutiert und sie meinte nur "Mach das mal eine Woche, danach wirst Du schon von selber aufhören". Nach 2 Monaten meinte sie dann, mich zum Arzt schleppen zu müssen, damit der mir das "austreibt", womit sie allerdings nciht gerechnet hat, war das unsere Hausärztin sagte, dass das, sofern man sich ausgewogen ernährt, kein Problem sei. Ab da konnte sie dann nicht mehr viel sagen, was "gesundheitsrisiken" betrifft. Im ersten Jahr, musste Ich mir Sachen wie Sojamilch, Tofu und sowas selber kaufen. Da hatten die sich geweigert. Aber Ich mochte sowieso immer gerne Gemüse und Obst, und Nudeln/Kartoffeln etc waren so auch immer zuhause. Nach 1 Jahr, kauften meine Eltern dann auch selber mal Sojamilch und Hafermilch, und stellte fest, dass manches davon ihnen "sogar" auch schmeckt. (Wenn Ich Kuchen oder soetwas gebacken habe, haben die den auch gegessen). Dann fingen die auch an, selber in der Woche mal vegan zu kochen, und brachten manchmal "stolz" wenn sie etwas veganes neues entdeckt hatten, mir was mit.
    Das ganze ist jetzt auch schon wieder 5 Jahre her, und mittlerweile haben sie wohl auch entgültig eingesehen, dass das nicht nur eine "Phase" ist. :D Man sollte sich also wirklich nicht entmutigen lassen, oder einknicken, wenn die Eltern Anfangs nicht so begeistert davon sind. (Eine Freundin die Ich später durch den Veganismus kennengelernt habe, erzählte mir mal, dass sich ihre Eltern sogar geweigert hatten, etwas von ihrem selbstgekochten/gebackenen zu probieren. Das fand Ich wirklich ziemlich krass, und für Erwachsene Menschen sehr kindisch.)

    Liebe Grüße,
    Cara

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    1. Hallo liebe Cara,

      ich möchte einfach nur meinen ganz ganz großen Respekt schreiben. Du bist mit 14 vegan geworden? HUT AB! Ehrlich!!! Und vor allem mit dem Hintergrund, dass du ja richtig dafür gekämpft hast.
      Wow!
      Ich bin wirklich sprachlos.

      Und dein Tipp von wegen "sich nicht entmutigen lassen" - der ist wirklich super klasse.

      Und ja, das mit deiner Freundin ist WIRKLICH krass :-( Schade, oder?

      Sei lieb gegrüßt und stolz auf dich,
      die Claudi

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  9. Hallo:)
    Ich würde sehr gerne vegan werden,aber meine Eltern finden das nicht gut.Sie meinen ich würde dann dadurch Mangelerscheinungen bekommt,etc.Zu meiner Person:Ich bin 13 Jahre alt und seit Pfingsten dieses Jahres Vegetarierin.Zwar noch nicht sehr lange aber trotzdem würde ich das gerne mal ausprobieren.Mit dem Vegetarier sein haben meine Eltern überhaupt kein Problem und sie unterstützen mich auch.Außerdem hatte ich leichtes Neurodermitis was ich gemerkt habe fast weg ist.Das habe ich ihnen auch stolz erzählt.Meine Fragen sind jetzt aber wie ich meine Eltern davon überzeugen kann das ich vegan leben möchte und ob man in meinem Alter (Wachstum und so) veganer werden darf?

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    1. Hallo,

      toll, dass du vegetarisch isst. Das ist doch schon mal ein super Schritt und es freut mich, dass dich deine Eltern unterstützen.

      Schau dir mal oben im Artikel die Links an. Vor allem im "Elternguide" von peta2 sind auch viele Fragen wegen der Ernährung erklärt.

      Ich kenne mittlerweile einige Kinder die schon im Babybauch (aufgrund der veganen Lebensweise ihrer Mamas) vegan waren. Sie alle sind gesund und munter.

      Alles Liebe für dich,
      Claudi

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  10. Guten Abend!

    Ich denke in letzter Zeit viel darüber nach, vegan zu werden, momentan bin ich noch "Allesfresser" Gerade der Gesundheitliche Aspekt ist für mich sehr überzeugend. (Milch und Fleisch sei Krebserregend etc.) Aber meine Mutter sagt, vegan wäre absolut übertrieben und alle Veganer würden absolut übertreiben und so weiter... ich bin nämlich erst 15... Mein Vater wohnt nicht mehr bei uns, wäre also nicht so sehr davon betroffen, obwohl er wahrscheinlich auch dagegen wäre. Meine Mutter denkt wahrscheinlich, dass es alles unglaublich teuer ist (Ersatzprodukte sind es ja meistens auch, aber ich würde ja nicht nur Wurstersatz essen...) Also, wie kann ich meine Mutter überzeugen? Selbst wenn ich ihr Harvard Studien vorlege über die Gesundheitsschädlichkeit von Milch und Co. fängt sie nur an mit: "Wissenschaftlich bewiesen ist das aber nicht!" Bla bla bla und so weiter. Hat irgendwer Tipps für mich, wie ich sie davon überzeugen kann? Danke im Voraus!

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    1. Guten Abend :)

      Toll, dass du vegan werden willst!

      Ich würde ihr die China Study zu lesen geben oder Filme wie "Cowspiracy", "Live and let live" oder "Gabel statt Skalpell" gemeinsam anschauen.

      Eine Möglichkeit wäre natürlich auch erstmal von Fleisch auf vegetarische Ernährung umzustellen?

      Erfahrungsgemäßg beruhigt die Bereitschaft zu einem Bluttest beim Arzt die Gemüter.

      Alles Liebe für dich,
      Claudi

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