Dienstag, 11. Juli 2017

6 1/2 Jahre vegan

Hallo ihr Lieben,

meine Worte und Gedanken zum Thema Veganismus nach exakt 6 1/2 Jahren...

 

Ich sehe den Veganismus als Geschenk statt Zwang. Vom ersten Tag an. Da war keine Sekunde das Verlangen nach etwas tierischem Ursprungs.

Zum einen weil ich weiß wie ich Alternativen herstellen oder wo ich sie kaufen kann. Zum anderen ist es so, dass mir mein Ego nicht so wichtig ist wie das Wohlbefinden der Tiere, Erde und von anderen Menschen. 

Für mich ist der ethische Aspekt nämlich auch auf andere Menschen bezogen. Von den Tieren abgesehen. 

 

Ich sage mittlerweile: Ich ernähre mich "Vollwertig rein pflanzlich, mit einem geringen Anteil an verarbeiteten Produkten". 

Das lässt Raum für einen Brunch im so ham, Kuchen aus dem Rebella Bex, Doppelkekse aus dem Biomarkt, Max Pett Knusperbecher, Dürüm von Erbil und Donuts von Ümi. 

 

Aber ich habe keinerlei, absolut kein, Verlangen nach Produkten für die andere Lebewesen leiden mussten. In keinster Weise. Im Gegenteil! 

 

Meine Ernährung ist meine Tankstelle. Und ich habe keine keine Lust auf Krieg, Gewalt und Leid auf meinem Teller - und somit in meinem Körper. 

Die Kontrolle auf meinem Teller habe ich zu 100%. Die liegt einzig und allein bei mir. 

 

Danke Julia Lechner für unseren Austausch und unsere Freundschaft - die (mittlerweile) weit über den Veganismus hinaus geht. 

 

Danke für euch alle und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

 

Passend dazu...
"Louder than words" von "CarbonWorks" - der wunderbaren Musikgruppe von und mit Dr. Neal Barnard:

 





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Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch! Ich finde es jedes Mal erstaunlich, dass sich viele so harmonisch gut mit veganer Ernährung fühlen, obwohl die Mehrheit der Leute ja gern verlauten lässt, “ich könnte das ja nicht.“ Dann hat man es nicht versucht. Das gilt jedoch für viele Dinge - regelmäßig Sport treiben oder gar eine Familie gründen. Wie soll man die Wirkung auf das eigene Leben beurteilen, ohne konkrete Erfahrungen gemacht zu haben? Natürlich ist eine gewisse Selbstgehirnwäsche erforderlich, aber das gilt z.B. auch für Rauchentwöhnung und es wird wohl keiner behaupten, Rauchen sei natürlich/nötig/normal.
    Für mich gibt es nach 14 Jahren nichts normaleres als vegane Lebensweise, das zeigt mir selbst mein Körper, der Milchprodukte (ohne dass ich aus Glaubensgründen Unverträglichkeiten propagieren würde) nicht mehr verträgt, obwohl ich mit Kuhmilch groß geworden bin. Leider ist es mit der Kontrolle, die du ansprichst, doch etwas komplexer - mein Teller mag meine Sache sein, aber wie ist es mit dem Bestellverhalten der Businessgastgeber beim Buffet oder mit dem heimischen Kühlschrank, wenn Gäste in Verhungerungserwartung eine Wurststulle mitbringen...

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    1. Hallo Zayna,

      entschuldige die Verzörgung - ich war im Urlaub!

      "Ich könnte das nicht" ist halt eine Ausrede - oder wie siehst du das? Man sollte halt offen sein und auch mal neues probieren, und sei es nur teilweise. Aber das bleibt freilich jedem selbst überlassen.

      14 Jahre? Wow!!! Da warst du schon sehr früh viel schlauer als ich.

      Wurststulle brint bei mir niemand mit ;-) Meine Freunde kennen mich zu gut :) Aber im Brückenjob kenn ich diese Problematik durchaus auch. Da hilft (mir) leider nur ausblenden....

      Sonnengrüße von Herzen und alles Liebe für dich,
      Claudi

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