Dienstag, 31. Dezember 2013

2013/2014

Hallo du,

wuhuhuuuu. Allein an meinem Bücherregal ist es schon spürbar: Die vegane Literatur scheint immer vielfältiger zu werden.

Gucke dir mal meinen Jahresrückblick 2012 und 2011 an. Und dann dieses Foto:



Scheint immer mehr zu werden! Und ich habe ja bei weitem nicht alle Bücher zu Hause, bzw. ist ein Teil immer verliehen :-)

Für mich war das natürlich allein schon deswegen besonders, weil "Go vegan!", "Ab heute vegan" und "Multikuhlti und vegan" erschienen sind.

Außerdem ist die Arbeit an "Rohvegan" nun abgeschlossen und es erscheint wohl tatsächlich im Januar. Passend zum nachweihnachtlichen-"Ich will mich wieder besser ernähren!"-Wahnsinn (der zumindest bei mir jedes Jahr pünktlich am 01.01. einsetzt) :) :) :)

Danke an dieser Stelle an alle die hier immer wieder drüber stolpern und für eure positiven Rückmeldungen! Es macht mir immer wieder sehr viel Spaß mich ans Notebook zu setzen und drauf los zu tippen.

Allerliebste Grüße und rutscht gut rüber in ein gesundes und glückliches 2014!

xoxo & smoothie
Claudi

Sonntag, 29. Dezember 2013

Bodhi - neues veganes Restaurant in München

Hallo du,

ACHTUNG! Es folgt eine Lobhudelei. München hat ein neues veganes Restaurant, das Bodhi, und ich bin hin und weg!!!

Zuerst einmal zu den Äußerlichkeiten:
Im Westend gelegen (Ligsalzstr. 23) kommt man mit der U4, U5 (Schwanthalerhöhe) und allen S-Bahnen (Hackerbrücke) sowie den Tramlinien 18 und 19 sehr gut hin.



Location:
Die typische münchner Kneipe würde ich mal sagen. Ich mag das sehr gern. Dunkle Möbel, Musik, große Bar (ja, dort gibt es Alkohol!). Wie man das halt so kennt hier :-) 80 Plätze - vom süßen Zweiertisch bis zum großen Stammtisch plus Platz an der Bar ist alles vorhanden.



Team:
Super! Man merkt als Gast wie sehr sich das Servicepersonal einsetzt, wie wichtig jedem einzelnen das Restaurant ist. Macht viel Spaß dort und entspannte Abende mit Rundum-Sorglos-Wohlfühl-Programm sind garantiert.

Essen:
Serkan Tunca rockt die Küche und kommt fast ohne Sojazeugs aus. Das gefällt mir besonders gut.
Obwohl der Name "Bodhi" auf etwas Asiatisches schließen lässt... Hier ist eher Hausmannskost angesagt!
Aber schau selbst. Genug BlaBla, jetzt HappaHappa :-)

Vorne: Maronensuppe mit Sherry Note.
Hinten: Süßkartoffelsuppe

Panna Cotta vom Blaukraut (Rotkohl) mit Lebkuchensoße und Brotsalat
(unter dem Rucola versteckt).


"Käse"spätzle

"Cheese"Burger mit Wedges

Lupinenfilet, Rosenkohl, Pastinakenstampf, Schalotten, Bratensoße

Gnocchi arrabbiata

Mousse mit Portwein-Kirschen
Einen Blick in die Speisekarte gibt es hier.

Was sitzt du noch vorm Rechner? Popo hoch und durch die Karte schlemmen! An Silvester ist übrigens auch geöffnet... Mit Menü!!! Und sonst freu ich mich auf 2014 und viele leckere Mahlzeiten im Bodhi :-)
Vorab reservieren würde ich dringend empfehlen.

xoxo & smoothie
Claudi

Samstag, 28. Dezember 2013

Multikuhlti und vegan - Geschichten und Rezepte von Hof Butenland

Hallo du,

kennst du das? Du schlägst ein Buch auf und schon mit einer der ersten Seiten bist du hin und weg? Emotional gepackt? Es hat dich schon nach drei mal blättern komplett gefangen?
So geht es mir mit "Multikuhlti und vegan - Geschichten und Rezepte von Hof Butenland".


Tieftraurig aber wunderschön.

Meiner Meinung nach sollte dies in jedem veganen Haushalt zu finden sein aber auch an tierliebe Fleischesser verschenkt werden!

Das Buch ist nach Jahreszeiten aufgeteilt. Denn auf Butenland wird meist saisonal gekocht! Vier mal zehn Rezepte erwarten dich. Und die sind allesamt lecker, auf den Punkt gebracht und noch dazu perfekt fotografisch in Szene gesetzt!


Dazu kommt dann immer eine Seite an Jahreszeiten-Bericht. Was passiert beispielsweise im Sommer auf Hof Butenland?


Und als ob die Kombi Rezepte + Hofleben nicht schon toll genug wäre, sind auch noch Interviews enthalten (beispielsweise von Jan Gerdes und Karin Mück) und Freunde und Begleiter (wie Hilal Sezgin) erzählen von ihren Geschichten.

Bei der von Jeff Mannes, die von Gisela und Mattis handelt, ist mir dann wieder eine Träne die Backe runtergekullert.
"Gisela zeigte uns, wie empfindungsfähig und liebevoll Kühe sind, wenn man sie nur leben lässt."

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

xoxo & smoothie
Claudi

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Sonja Reifenhäuser - Food Coaching und mehr!

Hallo du,

heute möchte ich dir eine ganz besondere Frau vorstellen.

Sonja Reifenhäuser kenne ich seit 2012. Wir schreiben beide für Deutschland is(s)t vegan, waren in unser Buch "Ab heute vegan" involviert und Sonja hat den ernährungswissenschaftlichen Teil zu meinem Buch "Rohvegan" beigesteuert.

Während ich dich gerne unterstütze, falls du dich vegan(er) ernähren willst, ist Sonja u.a. als Food Coach buchbar.

Nun hat sie mir einige Frage zu ihrer Tätigkeit beantwortet und ich will dich gerne daran teilhaben lassen.

Foto: Martina Thalhofer 


Liebe Sonja,
du bist "Ganzheitliche Ernährungsberaterin“ und "Fachfrau für Bio – Gourmet – Ernährung in Handel, Gastronomie und Gesundheitsvorsorge (IHK)". Magst du mir erklären, was ich mir darunter vorzustellen hab?
Ganzheitliche Ernährungsberaterin bedeutet, dass ich neben den klassischen Grundlagen von Anatomie, Physiologie und Verdauung zusätzlich einen ganzheitlichen Ansatz bekam, der das Verhältnis von Psyche und Körper und die Heilkraft der Natur näher erläuterte. Zusätzlich bekamen wir einen Querschnitt durch alle Ernährungslehren und so kam es dort für mich zur ersten Berührung mit dem Thema „Veganismus“.
Die „Fachfrau für Bio-Gourmet-Ernährung“ (http://www.biogourmetclub.de/) anschließend war eine logische Folgeentscheidung nach der Ernährungsberaterin, denn diese konzentriert sich auf ökologische Lebensmittel, den Anbau und die Verwendung, Trendthema 'BIO', Marketingstrategien zur Umsetzung in Handel und Gesundheitsvorsorge und beschäftigte sich mit alternativen Ernährungsphilosophien - hier ganz präsent die rein pflanzliche Ernährung. Damals wie heute immer noch revolutionär und wie wir merken auch nicht mehr wegzudenken.
Beides Zusammen hat mir eine Grundausbildung gegeben, die sich mit den Themen Ernährung, Gesundheit, Veganismus/Vegetarismus und Nachhaltigkeit/Ökologie beschäftigen – welches jetzt alles in meinem Beruf als „Food-Coach“ ineinandergreift.



Du bist als Foodtrainer und Gastrocoach buchbar. Außerdem gibst du Seminare und Kochkurse. Was macht dir am meisten Spaß?
Das kann ich so nicht beantworten. Jeder Job hat seine Vorteile und Herausforderungen.
Als Personal-Food-Trainer schätze ich das persönliche Gespräch mit den Kunden, ich mag es, eng mit Menschen zusammenzuarbeiten. Ich möchte sie für gesunde Ernährung und Kochen, für Bewegung und die Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit begeistern. Mir ist es wichtig, sie ganzheitlich zu beraten und mit ihnen ihre persönliche Ziele umzusetzen, die wir zusammen herausarbeiten. Denn ich unterstütze den ayurvedischen Gedanken: jeder Mensch hat eine eigene Körperkonstitution und verträgt auch etwas anderes in anderen Kombinationen. Ich möchte meinen Kunden wieder zum Dialog mit sich selbst verhelfen, sie wieder sensibilisieren und versuchen, ihrer eigenen inneren Stimme zu folgen.
Als Gastrocoach möchte ich Unternehmern und Gastronomen zeigen, wie vielfältig die pflanzliche Ernährung ist und wie man sie leicht, frisch und gesundheitsfördernd umsetzen kann. Ich verzichte weitestgehend bei meinen Gerichten, die ich gezielt für meine Kunden entwickele, auf industriell verarbeitete Produkte, auf Weizenmehl und Industriezucker und auf einen hohen Soja- und Fettanteil. Ich möchte Vegetarier*innen und Veganer*innen mehr Möglichkeiten und Auswahl einer modernen und frischen Kost in der Gastronomie bieten, deshalb arbeite ich vermehrt für konventionelle Restaurants und Cafés, die ihr Angebot gezielt erweitern möchten und den aktuellen Trend erkannt haben.

Foto: food-coach.org


Wie bist du auf die Idee gekommen dich selbstständig zu machen?
Selbständig bin ich schon seit meinem 19. Lebensjahr. Damals allerdings in einem ganz anderen Bereich: ich war Marktforscherin, Interviewerin und im Bereich Produktdesign für große Unternehmen wie Lindt, Dr. Oetker oder Procter&Gambel. Ich konnte mich dann irgendwann nicht mehr mit den Produkten, der Massenproduktion und Unmengen an ungesunden Zutaten wie Zucker und E-Stoffe identifizieren und so wuchs der Gedanke, noch einmal die Schulbank zu drücken und einen gesundheitsorientierten und ganzheitlichen Weg einzuschlagen.
Dass ich mich damit selbständig gemacht habe, ergab sich aus der Nachfrage. Mit der Gründung des Onlinemagazins „Deutschland ist vegan“ (www.deutschlandistvegan.de) 2011 kam der erste Stein in die Richtung ins rollen und ermöglicht mir heute ein breites Wissen und ein großes Netzwerk von Menschen, die sich genau mit diesem Thema auseinandersetzen. Des Weiteren arbeite ich seit 3 Jahren für den Senat Berlin für mehrere soziale Träger und engagiere mich so aktiv für eine Ernährungsrevolution auf dem Teller. Das Essen soll wieder Bezug zur Region haben, es soll frisch sein, vitalstoffreich und gesund und vor allem soll es lecker sein und schmecken.
Ich experimentiere selbst gerne mit alten und neuen Lebensmitteln, kombiniere allein schon wegen meiner prägenden Reisen durch Asien, Australien und Afrika, viele verschiedene nationale Gerichte und Geschmackskombinationen miteinander. Manche Familienrezepte von Freunden aus aller Welt durfte ich in mein Repertoire aufnehmen und mit nach Deutschland nehmen. Diese Leidenschaft des Kochens und Essens in Verbindung mit der gesundheitsunterstützenden und natürlichen Wirkung der Lebensmittel, fasziniert mich bis heute und ich freue mich, dass der Trend mittlerweile erkennbar auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Ich möchte genau DAS auf unseren Tellern verändern: weg von ungesundem FastFood und einem zu hohen Fett- und Zuckeranteil, zurück zu leckeren, leichten und vitalisierenden Gerichten. Für mich wird leider immer noch zu viel Fett, Zucker, Weizenmehl und Soja in den Gastronomien verwendet. Ich wünsche mir mehr Gesundheitsbewusstsein und Verständnis für Lebensmittel.



Denkst du, dass man sportliche Leistungen mit Ernährung pushen kann?" "Hast du hierbei selbst Erfahrungen sammeln können und unterstützt du deine Klienten?
Das kann man mit Sicherheit. Ich selbst bin sportlich sehr engagiert. Ich gehe Laufen, spiele Badminton, mache Yoga und gehe Bouldern. Das Fahrrad ist DAS Fortbewegungsmittel für mich in Berlin, solange noch kein hoher Schnee liegt, bin ich damit täglich unterwegs. Somit kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Klar kann man seine sportlichen Leistungen mit Ernährung steigern. Hierbei sind einige Dinge zu beachten: ausgewogen sollte es sein, dem Energiehaushalt angepasst, genügen Eiweiß enthalten, wobei darauf zu achten ist, was das Ziel des Klienten ist. Ich biete in dem Bereich ebenfalls Unterstützung an. Sich zusammen zu bewegen macht einfach Spaß und ist eine tolle Kombination zu einer Ernährungserweiterung oder -umstellung.



Foto: food-coach.org


Wie ernährst du dich? Was landet an einem Werktag auf deinen Tellern?
Da ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe, kann ich mit voller Zufriedenheit sagen: „Ich beschäftige mich nicht nur den ganzen Tag mit Essen sondern ich esse auch den ganzen Tag.“ - Naja, ganz so ist es nicht ;) Aber ich habe einfach Freude daran, neue Produkte und Lebensmittel kennenzulernen, auszuprobieren und neu zu kombinieren. Wenn ich etwas nicht kenne, muss ich es testen. Mein Geruchs- und Geschmackssinn sind sehr ausgeprägt und so komm ich nicht umher, diesem nachzugeben.
Da ich in einer WG wohne, beruflich Kochkurse gebe, wo ich natürlich auch selbst mitesse und auch ansonsten gerne Freunde an eine große Tafel einlade oder eingeladen werde, esse ich seltenst allein. Diesen kulturellen Aspekt sollte man nicht vernachlässigen: es macht nicht nur Spaß und schmeckt besser zusammen, es hat auch etwas entspannendes zusammen zu geniessen, zu essen, zu trinken und sich auszutauschen – Quality Time eben.
Morgens gibt es oft einen Smoothie aus Kräutern, Obst und Gemüse, auch gerne einen Weizengrasdrink oder einen Matcha-Latte. Nachdem ich laufen gegangen bin stärke ich meinen Körper mit einem Frühstück aus Obst, Müsli, Samen, je nachdem, worauf ich Lust habe. Ich kann auch gut herzhaft essen morgens und scheue mich auch nicht, nochmal eine Schüssel der Suppe oder des Eintopfes direkt zum Frühstück zu verputzen (macht man in Asien auch nicht anders, dort beginnt der Tag mit warmen Gerichten, es ist eine Erfindung der westlichen Welt, den Tag mit kalten Lebensmitteln und Brot und Aufstrich zu beginnen)
Mittags gebe ich entweder Kochkurse (hier lege ich besonders Wert auf saisonale und regionale Produkte – so ist die Abwechslung auf dem Teller sichergestellt, die Natur gibt das Regelwerk wunderbar vor, wir müssen uns eigentlich nur dran halten) oder gehe mit Freunden essen. In Berlin gibt es ja Gott sei Dank viele tolle Möglichkeiten auswärts vegan oder rohköstlich zu essen. Hier steh ich total auf asiatisches und mediterranes, also spanisches und türkisches Essen. Es sollte nur frisch sein und natürlich, ohne die oben genannten Zutaten Zucker, Weizen oder zu viel Fett und Tofu. Gerne auch einfach nur einen großen gemischten Salat mit viel Gemüse oder Anti-Pasti, ich liebe Kartoffeln dazu. Genau das setzt sich abends fort. Es gibt keinen geregelten Ablauf was die Speiseauswahl angeht, da ich alles esse und auch gerne mag, gibt es jeden Tag etwas anderes und das seit Jahren. Meine Kochschüler können davon ein Lied singen: Es gibt soviel Auswahl, Kreationen, Kombinationen, Gewürze und Zubereitungsmöglichkeiten – ich weiß nicht, ob 1 Leben dafür reicht :)


Klingt doch echt alles super! Wenn du mit Sonja in Kontakt treten willst, kontaktierst du sie am besten über ihre Website food-coach.org oder per Facebook!

xoxo & smoothie
Claudi

Sonntag, 22. Dezember 2013

The Tasty Leaf - Nürnberg hat endlich ein veganes Restaurant!!!

Hallo du,

auf unserem Rückweg von Berlin haben wir in Nürnberg eine Kaffeepause eingelegt.

Hä? Dreht sie nun vollkommen durch?
Nein - ich glaube/ hoffe nicht :-)

Unbedingt wollte ich Angi und Mike Egerer in ihrem The Tasty Leaf besuchen! Und es hat sich gelohnt.

Nur ein paar Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.
Bereits außen bin ich in Verzückungen geraten :-)

Lecker liest sich das alles!

Die riesigen Fenster sind der Hammer!

Die Bilder sind von Roland Straller

In zwei kleinen Ecken lässt es sich bestimmt besonders gut dinnieren :-)


Von hinten: Kleiner Gugelhupf mit Chai Tee, Erdbeer"Käse"Kuchen auf Bisquit,
Grieskuchen und Kaffe mit Hafermilch.

Der Finni war auch gleich begeistert :-)

Wie gesagt - wir waren "nur" zu Kaffee und Kuchen da - deshalb war Mike so lieb und hat mir noch ein paar Fotos der Tasty Gerichte geschickt. Mir läuft schon beim Anschauen das Wasser im Mund zusammen!

Copyright: Tasty Leaf

Copyright: Tasty Leaf

Copyright: Tasty Leaf

Copyright: Tasty Leaf

Copyright: Tasty Leaf

Copyright: Tasty Leaf

Copyright: Tasty Leaf

Copyright: Tasty Leaf

Ich freue mich riesig, dass Nürnberg nun endlich ein veganes Restaurant hat. Noch mehr freut es mich jedoch, dass es von den zauberhaften Egerers geführt wird. Angi kocht wie eine Wahnsinnige und Mike schmeißt den Service mit seiner liebevollen Art und Weise. Es ist wirklich ein Traum!
Du betrittst das Tasty und fühlst dich gleich gut aufgehoben und umsorgt.
Wenn das Essen dann noch so verdammt gut ausschaut? Was will ein Gast mehr?

Ich stelle mir das Restaurant übrigens zauberhaft für Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern, ... vor!
Aber auch davon abgesehen kann ich einen Besuch unbedingt empfehlen!

xoxo & smoothie
Claudi

Update 17.09.2014 - neue Öffnungszeiten:

Mittwoch und Donnerstag: 17:30 - 22:00 Uhr (Warme Küche bis 21:00 Uhr)
Freitag und Samstag: 17:30 - 23:00 Uhr (Warme Küche bis 22:00 Uhr)
Sonntag: 10:00 - 15:30 Uhr (Schlemmerbrunch!)

Montag und Dienstag: Ruhetag

Freitag, 20. Dezember 2013

Berlin vegan in 4 Tagen

Hallo du,

bereits letztes Jahr im November war ich vegan in Berlin unterwegs.
Bei allen bisherigen Reisen habe ich mich vegetarisch ernährt und mich nie sonderlich damit befasst, was unsere Hauptstadt kulinarisch zu bieten hat.

Meine Mama war zuletzt 1991, also kurz nach der Wende, in Berlin und ich wollte ihr (sie lebt auch vegan) nicht "nur" die kulinarischen Höhepunkte - sondern vor allem auch diese wundertolle Stadt an sich nahe bringen.

Wir hatten also ein Programm vollgepackt mit Essen und Sehenswürdigkeiten vor uns - und das war so auf den Punkt gebracht ausgetüftelt, dass ich uns vorab eine Excel Tabelle erstellt habe :-)

Vorweg noch eine Info: Wir hatten unseren Finn dabei und sind daher mit dem Auto (auch in Berlin!) unterwegs gewesen. 

Nun will ich dich teilhaben lassen an "Berlin vegan in 4 Tagen". Und ganz unten gibt es dann zusammengefasst meine absoluten "Das MUSST du reinpacken!!!"-Tipps.

Viel Spaß!

Abfahrt, Sonntag, 15.12.2013 um 07:30 Uhr.
Ankunft in Berlin-Kreuzberg um 13:30 Uhr. Gleich mal den Kreuzberg im Viktoriapark bestiegen.
Eingang: Kreuzbergstraße Ecke Großbeerenstraße.


Danach: Freckles!!!

"Ja, hier ist alles vegan!"


Oreo-Torte

Ich mag es da sehr gerne. Lecker Kuchen, tolle Einrichtung, gute Musik. Happy Claudi. Ich bin eh aus dem Strahlen nicht mehr rausgekommen die vier Tage... Irgendwie strahle ich in Berlin eh immer durch...

Anschließend sind wir ins Hotel (NH Friedrichstraße) und dann gegen 17:00 Uhr zu Fuß (10 Minuten) zum Brandenburger Tor.


Auf dem Weg von Kreuzberg aus haben wir bereits den schönsten Weihnachtsmarkt den ich kenne entdeckt: Am Gendarmenmarkt, zwischen Deutschen Dom und Französischen Dom.
Finn also ins Auto gepackt und drüber geschlendert (Hunde mit den Christkindlmarkt nehmen? Werde ich nie verstehen. Hier sind sie zum Glück sowieso verboten!).




Ist das nicht zauberhaft? Übrigens nicht die Stände wie man sie sonst so kennt. Ganz viel (Kunst)Handwerk und Besonderheiten gibt es hier zu entdecken.

Dann ging es zu Fuß ins Kopps, 20 Minuten vom Hotel entfernt.

Lecker Limonade!!!

Eiersalat

Gebackene Süßlupine
Kartoffel-Thymian Mantel / junger Mangold / Preislbeerjus

Gnocchi
Steinpilze / Pastinaken / Thymianschaum

Gruß aus der Küche. Lecker lecker "Käse".

Abendessen mit Blick auf den Alex


Das Kopps ist wirklich sehr schnieke und das Essen war fein. Wir sind absolut satt und hundemüde ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen ging es dann gleich weiter. Auf nach Neukölln ins Pêle Mêle (spricht sich PellMell und heißt "Durcheinander"). Kurz nach 10:00 Uhr haben wir Platz genommen und wurden mit einem herrlichen Frühstück verwöhnt.

Tatort gucken!!! Weihnachts Bäckerei!!! So was in München wär der HAMMER!!!

Für den 24.12. haben wir uns Plätzchen mitgenommen

"Alles vegan - wenn möglich bio & fairtrade!" - find ich top!!!

Finni hat es auch gefallen :-)

Süßes Frühstück (das Schoko Mousse ist vom Brunch übrig gewesen) (was für ein "Pech") :-)

Und die deftige Version. Hier war der Quark noch über vom Brunch :-)

Tipp an alle Kaffetrinker: UNBEDINGT einen Milchkaffee bestellen. Schau dir das mal an!!!
Schlemmen wie Gott in Frankreich!!!
Vorab habe ich uns für 12:30 Uhr am Montag, den 16.12., zur Besichtigung der Reichstags-Kuppel angemeldet. Das TRAUMWETTER hatte ich dazu gebucht :) :) :)

Ich war zum siebten Mal in Berlin und ENDLICH hat es geklappt. Hurra!!! Mit Knopf im Ohr wird dir ganz Berlin erklärt. Total klasse!





Falls du es noch nicht gemerkt hast:
Der Fernsehturm ist mein Lieblingsfotoobjekt in Berlin :-)


Wir sind dann zum Vöner und haben vorher noch schnell im Veganz bzw. avesu in der Warschauer Straße vorbei geschaut. Gegen 14:30 Uhr waren wir dort.



Ist das nicht der HAMMER????? Alle Bücher die du hier siehst sind komplett vegan!!! Wie schön wäre es, wenn mein Buch da auch mal steht...


Das goodies finde ich in Berlin immer besonders toll. Hier kann man sich wirklich super "eindecken".



Ach ja, der Vöner. Ich hatte einen Wagenburger und meine Mama den Dönerteller. Beides gut - aber die Pommes sind der Oberabschuss! Es war ca. 16:30 Uhr als wir den Laden verlassen haben.

Am Abend sind wir dann zu Fuß zum Potsdamer Platz (keine Fotos gemacht, war ich schon so oft und war irgendwie nicht sooo besonders für mich). Schau einfach mal meinen Berlin 2012 Bericht an :-)
Meine Mama war total hin und weg. Klar, wenn man DAS zum ersten Mal sieht. Am Rückweg sind wir u.a. am Bundesrat vorbei gestapft und Finn hat im Garten einen Fuchs entdeckt!!!


Berliner Bär und Münchener Hund :-)
Um 20:00 Uhr hatten wir dann einen Tisch im Viasko. Das hat mir schon beim letzten Besuch so gut gefallen, dass ich es meiner Mama unbedingt zeigen wollte. "Leider" ist der Serkan Tunca nicht mehr in der Küche (den haben wir ja nun wieder hier in München - im bodhi um genau zu sein) aber es war dennoch sehr gut. 

Bruschetta mit Tofu. Muss ich mir für die nächste Einladung bei mir daheim merken!

Kraut und Karottensalat mit Kartoffeln

Panna Cotta vom Kürbis mit Feldsalat

Nahaufnahme
 Und dann.... DAS Dessert schlechthin!!!


Am Dienstagmorgen dann habe ich "sieben&siebzig" in deren "ecoShowroom" besucht. Das ist eine PR Agentur die u.a. so tolle Firmen wie Lunette, benecos oder Ecover als Kunden hat. Und es hat mich sehr gefreut endlich einen Teil des Teams, zu dem ich sonst nur per Email Kontakt habe, kennen zu lernen!
Danke euch noch einmal für den lecker Tee und die Einladung! Ich freue mich weiterhin auf unsere Zusammenarbeit und eure geniale Unterstützung.


Zu "sieben&siebzig" bin ich schnell alleine zwei Stationen mit der S-Bahn gedüst. Friedrichstraße - Alexanderplatz. Hin und Her für nur 2,60€. Und das Ganze im Zwei-Minuten-Takt. Berlin ist halt kein Dorf wie München :-)

In unserem Hotel habe ich meine Mama und unseren Finn eingesammelt und wir sind zum Holocaust Denkmal. Da braucht es blauen Himmel und am besten Sonnenschein - anders ist das m.E. nicht zu ertragen :-(


Der Ohàlà-Tartes Shop in Friedrichshain öffnet um 12:00 Uhr und wir haben ein Petit-Déjeuner der besonderen Art genossen.

Finn hat schon ganz ungeduldig gewartet. Hihi.

Und dann war es soweit und wir total überfordert mit der irren Auswahl!

"Bei uns normale Milch ist Sojamilch". Und der Claudi hier <3 geht auf :-)



Ich hab mich gefühlt wie in meinem Wohnzimmer :-)



Quiche mit Salat

Crêpe mit weißer Schokolade

Aus dem Ohàlà kann man sich auch prima was mitnehmen :-)

Dann wollte ich meiner Mama unbedingt die "Gedenkstätte Berliner Mauer" an der Bornholmer Straße zeigen und ihr erklären warum mich das alles, vor allem seit meinem Besuch mit Patrick Bolk im November 2012, so irrsinnig bewegt. Außerdem ist mein Exex aus Halle a.d. Saale und ich bin quasi seit 2005 ein kleiner Ostdeutschland-Freund.

Ich als 1982er Baujahr kenne ja nur ein Deutschland. Meine Mama hingegen hat die DDR, den Mauerbau und -fall, einfach ALLES mitbekommen. Leider lernt man in der Schule viel zu wenig darüber. Alles was ich weiß habe ich mir selbst beigebracht oder von Freunden/Bekannten gelernt. Daran wollte ich meine Mama teilhaben lassen.

So waren wir also an der Gedenkstätte und mit dem Finn auf dem Hundespielplatz im Mauerpark. Mittlerweile war es ca. 13:30 Uhr und ich hab mir im UNBEDINGT BESUCHENSWERTEN "Fast Rabbit" einen Wrap geholt.

Der war mehr als nur "delicious"!
Während mir mein Wrap firsch zubereitet wurde hab ich schnell ein paar Fotos geschossen. Genial der Laden, oder???





Wer bastelt mir bitte so eine Garderobe?!?


Der schnelle Hase hat bis 21:00 Uhr geöffnet - du kannst also locker auf zum Abendessen hin gehen!
Gegen 15:30 Uhr sind wir dann weiter gedüst. Von Prenzlauer Berg einmal durch die Stadt nach Kreuzberg ins "No Milk today".
Ist das Logo nicht putzig???
Die Karten muss ich alle irgendwo in meiner Wohnung platzieren :-)
Matcha Latte und Grieskuchen
Meine Mama ist ein riesengroßer Björn Moschinski Fan und so war ein Besuch im MioMatto Pflicht. Als der Björn ihr dann auch noch die Hand geschüttelt und den Finn gestreichelt hat war sie endgültig hin und weg :-)

Insalata Matto
Winterliche Tomatensuppe
Hausgemachte Ravioli
Pizza "Zucca da vino"
Im Goodies haben wir uns noch für den nächsten Morgen (letzter Tag :-( Es war tatsächlich schon Mittwoch!!!) versorgt. Da gab es nämlich ausnahmsweise kein Frühstück - sondern einen Spaziergang. Vom Roten Rathaus über den Alexanderplatz zu den Hackeschen Höfen und den Berliner Dom zurück zum Rathaus. Dauer inkl. Pause für Finn und Mitbringsel/Andenken-Shopping: 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

Die Salate im Goodies finde ich besonders lecker!
Dann hieß es zurück ins Auto und noch einmal "Mauer". Dieses Mal an der "East Side Gallery" mit Blick auf die Oberbaumbrücke.


Und weiter ging's. Wieder ab nach Neukölln!!! VUX VUX HURRA!!! :-)
An der Türe hab ich schon kurz nen Schock bekommen. Von der anderen Straßenseite habe ich ein riesiges Schild gesehen und dachte mir im ersten Augenblick "Oh nein!!! Die werden doch nicht geschlossen haben???". Aber nein - ich finde das Schild so klasse - das musste gleich fotografiert werden!


Cheesecake


Und ein Spekulatius Cupcake
Das Vux ist eine meiner kulinarischen Topadresen in Berlin :-) Ich bin schon 2012 nicht aus dem Schwärmen rausgekommen.

Und weil ich uns den letzten Tag so richtig schön gestalten wollte sind wir dann (zum Abschied) :-( ins Lucky Leek. Mit Überraschungsgast für meine Mama: "La Veganista" Nicole Just hat mit uns dinniert :)
Und um meine Mama, die den Björn vom Dienstagabend noch nicht verdaut hatte, war es endgültig geschehen. Hihi. Soooo süß. Ich mag das so sehr sie zu überraschen :-) Wir hatten einen grandiosen Damenabend.
Leider ist die Karte nicht online und ich kann dir nun nicht zu 100% die korrekte Bezeichnung der grandiosen Gerichte wiedergeben.

Süßkartoffel Suppe
Tarte mit Salat und lecker Creme
Bandnudeln mit Shitake
Mandel-Seitan-Filet mit Bratensoße

Tiramisu mit Trüffel und Kürbiseis
Nun in größeren Räumlichkeiten als noch im November 2012.
Mehr Fotos gibt es auf der Website des Lucky Leek.
Ein grandioser Abschluss für wunderbare Tage!

Am Donnerstagmorgen sind wir dann noch in die "Vegan Avenue" an der Schivelbeiner Straße. Das Avesu und DearGoods waren noch geschlossen. Aber im Veganz und Goodies haben wir uns für die Rückfahrt eingedeckt. Rückfahrt 10:00 mit einem Abstecher in Nürnberg. Dazu nächste Woche mehr. Das Tasty Leaf haben wir nämlich auch noch "mitgenommen" :-)

Nicole hat uns den Süßkartoffel-Wrap und Milchreis empfohlen.

Und was bleibt mir nun? Meine Berlinweh-Karte die mich ständig an diesen einmaligen Urlaub erinnert!


Wie versprochen hier noch meine Tipps für einen schnellen Berlin-Aufenthalt.

Claudi's vegan Berlin Hotspots

Frühstück:
Pêle Mêle
Goodies

Zwischendurch/ deftig:
Fast Rabbit
OhLàLà

Kuchen:
Freckles
Vux

Abend:
Viasko
Lucky Leek

Und wenn du mal da bist:
denk kurz an mich und grüß mir meine zweitliebste Stadt :-)

Danke an meine Mama für vier unvergessliche Tage <3

xoxo & smoothie
Claudi